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Wo landschaftliche Schönheit sich von rauher Seite zeigt

„Es gibt einen Platz auf Erden, an dem Du dem Schöpfer die Hand schütteln könntest, wärest Du noch eine Winzigkeit näher“. Mit dieser lautmalerischen Aussage wirbt Chile um Touristen – speziell für Patagonien, dessen Schönheit und Erhabenheit dieses Bild durchaus zutreffend beschreibt. Patagonien: Das ist für viele das sprichwörtliche Ende der Welt, der Inbegriff des Entlegenen und der Abenteuerlust. Vielleicht übt dieser Landstrich, für den es keine festgelegte geographische Abgrenzung gibt, deshalb eine so unwiderstehliche Magie aus.

Am äußersten südlichen Zipfel Südamerikas gelegen, besitzt Patagonien zwei gegensätzliche landschaftliche Gesichter. Das zu Chile gehörende Westpatagonien ist eine gebirgige Anmutung aus Fels und Eis, umrahmt von unzähligen Fjorden und pazifischen Inseln. Spektakulär und respekteinflößend ragen die Andengipfel in den mal grauen, mal blauen Himmel. Die Landschaft wirkt unwirklich, bizarr, geheimnisvoll. Das flächenmäßig größere Ostpatagonien gehört zu Argentinien. „Hier ist nichts, sie werden nichts finden“, schreibt der argentinische Dichter Jorge Luis Borges über diese stille Welt. Was Borges mit „nichts“ meint, ist die unfaßbare Weite, der scheinbar endlose Raum, der immerwährend wehende Wind. An der Santa Cruz genannten Ostküste ging 1520 der Seefahrer Ferdinand Magellan an Land. Der Name „Patagonien“ geht auf den portugiesischen Entdecker zurück, der den einheimischen Tehuelche-Indianer wegen ihrer Größe den Namen „patagones“ gab – in Anlehnung an den Riesen Pathagón aus einer Sammlung von Rittergeschichten.

In die rauhe wie atemberaubend schöne Landschaft Patagoniens hat es Christian Moser verschlagen. Seit 2000 ist der gebürtige Österreicher in Chile, einem Land, das sich über 4.000 Kilometer an der Westküste Südamerikas entlangschlängelt und verschiedenste Klimazonen aufweist. Der Mann, der von sich selbst sagt, daß er ein „Abenteurer-Gen“ besitzt, lebt heute in Puerto Natales. Die Stadt mit 19.000 Einwohnern dient als Basislager für Exkursionen in den berühmten Nationalpark Torres del Paine und für Patagonien-Touren. Wie groß die Weite hier ist, zeigt die Tatsache, daß die nächste Stadt 250 Kilometer entfernt ist.

Moser ging mit 19 Jahren zunächst zum Militär, um bei den österreichischen Fallschirmjägern eine Spezialausbildung zu absolvieren. Einer seiner Einsätze führte ihn auch nach Zypern, wo er 1990/91 für zehn Monate an der UNO-Mission als Mitglied der schnellen Eingreiftruppe teilnahm. Nach weiteren Ausbildungen wie zum Beispiel einem Überlebenstraining und vielen Auslandsreisen kam er schließlich nach Chile, um als selbständiger Trekking- und Bergführer zu arbeiten. Die Leidenschaft fürs moderne Wandern und Bergsteigen wurde natürlich durch seine Heimat und seine Ausbildung geweckt. Die Entscheidung fürs Land dagegen traf er aus Überzeugung, denn neben der Vorliebe für Südamerika waren es die Berglandschaft, Gletscher, Seen und Wälder, die ihn besonders für Patagonien einnahmen.

Seitdem organisiert er für abenteuerlustige Europäer Trekking- und Bergtouren, die er selbst auskundschaftet und leitet. Für alle Teilnehmer bedeuten diese Unternehmungen körperliche und mentale Herausforderungen. Denn es gilt nicht nur, Geröll und Schutthaufen zu bewältigen und für einen Berganstieg mitten in der Nacht aufzustehen. Speziell bei den Bergtouren im Norden Chiles herrschen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, hinzu kommen ständig wehende Winde mit bis zu 140 Stundenkilometern, gekoppelt mit Sandstürmen, die sich auf den Bergen zu Höhenstürmen auswachsen. Und ab 5.500 Meter wird die Luft dünn, denn hier stehen wagemutigen Eroberern nur 50 Prozent des Sauerstoffs zur Verfügung.

„Bei unseren Bergexpeditionen sind eine perfekte Akklimatisation und die Verwendung hochwertiger Ausrüstung eine Selbstverständlichkeit“, schreibt Moser auf seiner Internetseite moseractive.cl. Der zweite Aspekt trifft natürlich auch auf seine Uhr zu. Sein ständiger Begleiter ist seit September 2009 das Modell 757 DIAPAL, das er bei Wind und Wetter über dem Ärmel trägt und so einiges abverlangt.

Als Liebhaber mechanischer Uhren interessiert sich Moser seit seiner Militärzeit für Zeitmesser, die robust sind und auf die er sich hundertprozentig verlassen kann – so wie auf seine 757 DIAPAL. Schließlich werden die mehrtägigen Touren generalstabsmäßig geplant und sind mit festen Etappenzielen versehen, bei deren Überwachung und Einhaltung eine zuverlässige Uhr gute Dienste leisten kann. „Weil der Berganstieg häufig mitten in der Nacht erfolgt, ist es sehr wichtig mit einer Uhr zu arbeiten, die auch in Dunkelheit einwandfrei ablesbar ist. Dabei hilft mir zum Beispiel das großzügig angelegte Leuchtdreieck auf der Lünette der 757“, erläutert Moser. Aber auch TEGIMENT-Technologie und DIAPAL-Technologie bewähren sich in der alltäglichen harten Praxis Patagoniens. „Ich bin mit der Uhr ausgesprochen zufrieden. Gerade für Touren in der freien Natur ist sie perfekt: Denn trotz Kälte, Felsen und Sand zeigt sie kaum Gebrauchsspuren, geschweige denn Verschleißerscheinungen. Sie ist kratzfest, rein auf Funktion ausgerichtet, ohne technischen Schnickschnack. Und obwohl sie optisch etwas wuchtig daherkommt, vermittelt sie ein angenehmes Tragegefühl.“ Daß die 757 DIAPAL in puncto Ganggenauigkeit, Funktions- und Beschlagsicherheit tatsächlich nichts zu wünschen übrigläßt, erläutert Moser an einem Extrembeispiel: „Einmal lag die Uhr über Nacht draußen, bei minus 25 Grad, auf 4.300 Meter Höhe. Am frühen Morgen habe ich sie dann mit einem Seil in ein circa 50 Grad heißes Geysirbecken gehalten. Selbst nach diesen extremen Temperaturschwankungen blieb sie funktionssicher, und dank der Trockenhaltetechnik bildete sich kein Beschlag.“ Kein Wunder, daß für Christian Moser die 757 DIAPAL gerade wegen ihrer technischen Hochwertigkeit das „Maß aller Dinge“ ist und eine „Qualität bietet, die auf jahrelange Erfahrung zurückzuführen ist“.

Natürlich war sie auch dabei während des Eisfischens, während ich mit der Schneefräse arbeitete und bei all den anderen Winterarbeiten. Sie bekam Salz ab, das wir zum Bestreuen unserer vereisten Straßen brauchen. Sie machte in halsbrecherischer Geschwindigkeit die harte Bekanntschaft mit dem Eis, als ich einen Sturz erlitt. Ich schwamm mit ihr, und ich trug sie an meinem Handgelenk, als ich in einem trüben Gewässer neue Pfosten für einen Wassersteg in den Boden schlug. Und sie war dabei, als ich im Frühjahr Ahorn-Sirup sammelte oder mit meiner Husqvarna- Kettensäge hantierte.

Mittlerweile hat sie Schneestürme und Gewitter, aber auch Sommerhitze von 38 °C erlebt. Von Anfang an habe ich keine Vorkehrungen getroffen, sie vor den Gefahren des alltäglichen Gebrauchs zu schützen. Sie war überall dort, wo ich auch war und hat jede im Alltag vorstellbare Beanspruchung erfahren. Bis heute kann ich nach dieser langen Zeit weder Beschädigungen, Beulen, Furchen oder Kratzer feststellen. Auch das Glas ist unversehrt, die Tegimentierung im perfekten Zustand. Das Werk hält noch immer die Anfangsgenauigkeit von +3,5 bis 5,0 Sek./Tag.

Wie Sie sehen, Herr Schmidt, trage ich die Uhr unter Bedingungen, für die Sie sie konstruiert haben. Ich tue dies nicht um des Testens willen, sondern weil sie Teil meines Lebens sind. Vielleicht kommt es mir deshalb so vor, als hätten Sie diese Uhr speziell für mich gemacht. Und ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen für Ihre Bemühungen und die Entwicklung dieser Innovationen zu danken. Ich finde, Sie verfolgen damit keine bloßen Marketingziele, sondern machen tatsächlich effektive und praktische Einsätze möglich, so daß meine Uhr all das problemlos übersteht.“

Tim Thompsons Erfahrungsbericht belegt eindrucksvoll, daß SINN-Uhren auch unter extremen Bedingungen einwandfrei funktionieren. Auf mechanische Uhren ist eben immer Verlaß – erst recht, wenn sie von innovativen SINN-Technologien geschützt werden. Dennoch hinterläßt jede Beanspruchung ihre Spuren, die Sie klein halten können, indem Sie Ihre Uhr keinen unnötigen Belastungen aussetzen. Es sei denn, es ist unvermeidbar, weil auch Sie in Kanada oder einem anderen Ort mit vergleichbaren klimatischen Bedingungen leben.