Sinn Spezialuhren GmbH ●
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DNV GL
zertifiziert Sinn Taucheruhren

Bescheinigungen





Bescheinigungen des ehemaligen Germanischen Lloyds (jetzt DNV GL) für die Modellreihe U1000 über die erfolgreichen Zertifizierungen auf Druckfestigkeit (oben) und nach den Europäischen Tauchgerätenormen EN250 und EN14143. Wir zeigen diese beiden Bescheinigungen hier stellvertretend für die zertifizierten Modellreihen T1,T2, U1, U2, U200, UX, UX GSG9, EZM 13 und den EZM 3.

Zertifizierung der Wasserdichtheit, Druckfestigkeit sowie der Funktionssicherheit nach Europäischen Tauchgerätenormen

Welche Gemeinsamkeiten haben die Klassifikationsgesellschaft DNV GL (vormals Germanische Lloyd, Hamburg) und Sinn Spezialuhren aus Frankfurt am Main? Die renommierte Gesellschaft überprüft und zertifiziert unsere Taucheruhren – und zwar nach unterschiedlichen Kriterien: Stehen in dem einen Prüfverfahren die Wasserdichtheit und Druckfestigkeit im Mittelpunkt, geht es in einem zweiten Verfahren um etwas, das es in der Uhrenbranche bisher noch nie gegeben hat: nämlich die Zertifizierung nach den Europäischen Tauchgerätenormen!

Der Hintergrund: Bei jedem Tauchgang spielt der Faktor Zeit für das Überleben eine wichtige Rolle. Taucheruhren müssen deshalb wasserdicht, zuverlässig und robust sein und eine perfekte Ablesbarkeit bei allen Licht- und Wasserverhältnissen garantieren. Zudem: Für uns sind die Zertifizierungen selbstverständlich und das Einlösen eines Qualitätsversprechens. Unsere Angaben zu den Taucheruhren sind damit nicht nur in Worte gefasst, sondern auch durch Taten bewiesen.

Überprüfung auf Wasserdichtheit und Druckfestigkeit

Bereits seit 2005 überprüft das Unternehmen DNV GL unsere Taucheruhren auf Wasserdichtheit und Druckfestigkeit. Entsprechend den Zertifizierungsnormen sind die Modelle EZM 3 und EZM 13 druckfest bis 50 bar, die Modellreihen T1, U1, U212 und U1000 druckfest bis 100 bar, die Modellreihen T2, U2 und U200 bis 200 bar und die Modellreihe UX ist sogar druckfest für jede erreichbare Tauchtiefe. Hier bestätigt DNV GL die Drucksicherheit des Gehäuses auf 12.000 Meter und des Uhrwerks auf 5.000 Meter Tauchtiefe. Die Prüfung wird in regelmäßigen Abständen an allen Serien dieser Uhren wiederholt, um die Konstanz der Qualität immer wieder zu dokumentieren.

Premiere: Zertifizierung nach Europäischen Tauchgerätenormen

Kann man in einem Prüfverfahren von einer Taucheruhr das Gleiche verlangen wie zum Beispiel von einem Atemgerät? Um diese Frage zu beantworten, haben wir DNV GL 2006 beauftragt, zum ersten Mal überhaupt im Rahmen einer offiziellen Zertifizierung Taucheruhren als Tauchausrüstung aufzufassen und entsprechend zu überprüfen. Diese Überprüfung nach den Europäischen Tauchgerätenormen EN250 und EN14143 war für beide Seiten absolutes Neuland. Denn: Die Normen beziehen sich auf die Tauchausrüstung und können deshalb nicht ohne Weiteres eins zu eins auf Uhren angewendet werden. Die Experten von DNV GL haben sie deshalb adaptiert und zwei Prüfreihen definiert. In der ersten Prüfung lagerten sie die Zeitmesser drei Stunden bei minus 20 °C, danach weitere drei Stunden bei 50 °C. Jeweils anschließend erfolgte die Kontrolle der Uhren bei beiden Temperaturen auf Ganggenauigkeit und Funktionssicherheit. In einer zweiten Prüfung mussten die Uhren drei Stunden bei minus 30 °C und drei Stunden bei 70 °C und 95 % Luftfeuchtigkeit aushalten.

Das Ergebnis

Temperaturbeständigkeit und einwandfreie Funktion konnten für die Uhren aus den Modellreihen U1, U1000 (seit 2007), U2, U200 (seit 2009), T1, T2, U212 (seit 2013), EZM 13 (seit 2014) und EZM 3 nach beiden Teststrecken festgestellt und die Zertifizierung erteilt werden. Das Testat erhielten auch die Uhren aus der Modellreihe UX, die aber auf Grund ihres Batteriebetriebs und der Ölfüllung einer adaptierten Prüfung bis minus 20 °C bzw. 60 °C unterzogen wurden.


Über DNV GL

DNV GL bietet technische Prüf- und Zertifizierungsdienstleistungen sowie Software und unabhängige Beratung für die Energie-, Öl-, Gas- und maritime Industrie. DNV GL ist an 300 Standorten in mehr als 100 Ländern vertreten. Über 16.000 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Kunden jeden Tag, die Welt sicherer, intelligenter und grüner zu machen.

DNV GL vor 150 Jahren

Das Unternehmen DNV GL entstand aus dem Zusammenschluss der Klassifikationsgesellschaften Det Norske Veritas (DNV) und dem Germanischen Lloyd (GL). Beide hatten ihren Ursprung vor knapp 150 Jahren in der Schifffahrt.

Wer im frühen Seehandel einem Schiff seine Waren anvertraute oder selbst als Besatzungsmitglied oder Passagier an Bord war, wollte das Schiff auf Reisen in Sicherheit wissen. Dabei verließen sich Reeder und Kaufleute nicht alleine auf den guten Ruf des Schiffbauers oder Kapitäns. Objektive Kriterien mussten geschaffen werden, um Sicherheitsstandards überprüfen zu können. Bereits damals war die technische Qualität eines Schiffes ausschlaggebend für die sichere Reise von Ladung und Passagieren auf hoher See. Auf Initiative verschiedener Reeder bildete sich ein Komitee, das über die Fragen der Schiffsklassifikation beriet. Während im Jahr 1864 die Gründung der Klassifikationsgesellschaft DNV stattfand, wurden drei Jahre später im großen Saal der Börsenhalle Hamburg die Statuten zur Gründung des GL unterzeichnet.

DNV GL heute

Knapp 150 Jahre später nahm im September 2013 das fusionierte Unternehmen DNV GL seine Tätigkeit auf. Mit DNV GL entstand nicht nur die größte Schiffsklassifikationsgesellschaft der Welt, sondern auch ein führender Anbieter von Prüf- und Inspektionsdienstleistungen für die Öl- und Gasindustrie sowie ein Spezialist im Bereich erneuerbare Energien und intelligente Stromnetze. Außerdem gehört DNV GL zu den drei weltweit bedeutendsten Zertifizierungsstellen für Managementsysteme.