Johannes Gutenberg Universität Mainz
Hochschule für Musik Mainz
Deutsche Grammophon
Verlag Schott Music
Firma netTrek
Was bringt die Deutsche Grammophon, die Johannes Gutenberg Universität Mainz und den Verlag Schott Music mit Sinn Spezialuhren zusammen an einen Tisch? Im Sommer des Jahres 2009 trat Konrad Georgi von der Hochschule für Musik in Mainz an Herrn Lothar Schmidt heran und stellte ihm ein besonderes Kulturprojekt vor:
Die Faszination an einer großartigen Sache kommt von alleine, sofern sie technisch und handwerklich gut ausgeführt ist und dank gewisser Unnachahmlichkeiten die Aufmerksamkeit zu binden vermag. Bis hierhin könnte man meinen, dass im vorliegenden Buch von einer Sinn-Spezialuhr die Rede sei. Dass dieses Prinzip in gleicher Weise auch für großartige Musik gelten kann, bedarf auf dem Hintergrund allgegenwärtiger Zerstreuung einer hochwertigen Vermittlung.
Integration von Musik und Noten durch Herüberziehen entsprechender Dateien.
Unterstellen wir einmal, dass Musik die Seele berührt und damit die Sinne erweitern kann, so verfügt diese im Bereich menschlicher Bildung über einen unverwechselbar hohen Wirkungsgrad. Unterstellen wir weiterhin, dass Menschen eben nicht wie Maschinen arbeiten, sondern des seelischen Ausgleiches bedürfen, um mit Motivation und Spaß ihre Existenz abzusichern, sprich ihrer Arbeit nachzugehen, so ist die Brücke zwischen Kultur und Wirtschaft als sich wechselseitig beflügelnde Bereiche geschlagen.
Auf diesem Hintergrund liegt es nahe, hochwertige technische Produkte, die in ihrer Ausführung zu fesseln vermögen mit hochwertiger Kultur zu verbinden. Gelingt es in dieser Kombination auch noch die Ausbildung junger Menschen zu fördern, so ergibt sich in vielfacher Hinsicht ein messbarer Mehrwert.
Mit den wohlklingenden Namen der Deutschen Grammophon, dem Verlag Schott Music und der Firma Sinn Spezialuhren beginnt diese Vision in einem Forschungsprojekt unter dem Dach der Johannes Gutenberg Universität in Mainz, dank der Unterstützung durch Sinn Spezialuhren, klare Konturen anzunehmen. Interpretationen großer Dirigenten aus dem Hause Deutsche Grammophon lassen sich mit Hilfe der jeweils zugehörenden Partituren des Schott-Tochterunternehmens Eulenburg unter fachkundiger Anleitung vergleichen und bewerten. Gleichzeitig erfolgt die anschauliche Verknüpfung ausgewählter Werke bezüglich stilistischer, historischer und biographischer Zusammenhänge. Bildung wird dort messbar, wo junge Menschen oder Kulturinteressierte im Allgemeinen in die Lage versetzt werden, Maßstäbe für Wertvorstellungen entwickeln zu können.
Bewunderung und Respekt vor großartigen kulturellen Leistungen erhalten im Rahmen des Projektes MILAN ein fachliches Fundament. MILAN steht hier als Kürzel für Musiktheoretisches Institut für LehrAnwendungen im Netz. Studierende wie auch kulturinteressierte erhalten ein komfortables Bildungsinstrument, Dozenten wiederum dient es als hochwertige Publikationsplattform für anspruchsvolle Lehreinheiten.
Das Gelingen eines solchen Vorhabens hängt ganz entscheidend davon ab, wie viel Herzblut man zu investieren bereit ist. Neben den genannten Partnern geschieht dies in besonderer Weise durch die Firma netTrek, namentlich durch den Einsatz des Physikers und Programmierers, Herrn Saban Ünlü.
Das Projekt wurde beim diesjährigen Kongress der renommierten Gesellschaft für Musiktheorie durch den Pianisten und Musiktheoretiker Konrad Georgi an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz vorgestellt und erfreute sich nach der Präsentation eines Prototypen einer ausgesprochen hohen Nachfrage.
Durch eine solchermaßen zum Ausdruck gebrachten inhaltlichen Nähe zwischen hochwertiger Technik und klassischer Musik erfährt der Begriff „Werterhaltung“ eine Tiefgründigkeit in doppeltem Sinn.
Das Projekt MILAN ist ein netzbasiertes Bildungsforum, in dem man über Musik erfährt, mit welchen Mitteln sie komponiert wurde, in welcher Zeit sie entstanden ist, wie man sie spielen bzw. auf welch unterschiedliche Weise man sie interpretieren kann.
Musikinteressierte wie auch Spezialisten können sich in ausgewählten Abschnitten darüber informieren, mit welchen Akkorden bzw. nach welchen Konzepten Kompositionen erstellt wurden, in welcher persönlichen Lebenssituation sich ein Komponist befand, als er die Musik schrieb und von welchen historischen Gegebenheiten er möglicherweise beeinflusst wurde.
Darüber hinaus kann man im direkten Vergleich hören, wie unterschiedliche namhafte Dirigenten Musik ausgestalten bzw. auf welche Klangfarben diese bei ihren Interpretationen besonderen Wert legen.
Erstellen von elektronischen Lehreinheiten (Aufgaben u. Lösungen). Einfache Programmierung eines wirkungsvollen DRM-Schutzes.
Wer die Musik hört und gleichzeitig ihre Noten verfolgen möchte, kann direkt auf den jeweils passenden Partiturausschnitt zugreifen. Interessierte, die sich mit musiktheoretischen Aspekten befassen möchten, finden in abgestimmten Lehreinheiten Aufgabenstellungen und Lösungsvorschläge.
Zur inhaltlichen, technischen und rechtlichen Umsetzung des Projektes MILAN haben sich unter dem Dach der Johannes Gutenberg Universität in Mainz renommierte Partner zusammen gefunden: Die Deutsche Grammophon stellt im Rahmen eines Forschungsprojektes hochwertige Aufnahmen zur Verfügung, der Verlag Schott Music steuert die entsprechenden Partituren aus der Serie Eulenburg dazu bei. Die Firma netTrek hat für alle Autoren und Partner des MILAN-Projektes einen neuen DRM-Schutz (Digitale Verwaltung von Urheberrechten) entwickelt, der die Nutzung von Aufnahmen, Partituren und Lehrinhalten regelt.
Darüber hinaus wurden Funktionen programmiert, die es Professoren und Dozenten auf einfachste Weise ermöglichen, elektronische Lehreinheiten zu erstellen.
Studierende, Lehrende sowie allgemein Kulturinteressierte finden in dem Projekt MILAN eine Plattform, die einerseits eine qualitativ hochwertige Informationsquelle, andererseits eine außergewöhnliche Publikationsebene darstellt.
Aufnahmen und Partituren werden in die speziell entwickelte Autorenkomponente des Computerprogrammes durch einfaches Hinüberziehen entsprechender Dateien implementiert.
Nutzung der elektronischen Lerndateien durch Studierende, Schüler bzw. durch allgemein Kulturinteressierte.
Die Nutzung der Dateien erfolgt über die Abspielkomponente des besagten Computerprogrammes und ermöglicht, beispielsweise im Falle eines Studiums, einen automatischen Abgleich mit der Lösungsvorgabe eines Dozenten. Auf diese Weise sind Nutzer in der Lage, ihren jeweiligen Leistungsstand für bestimmte Aufgabentypen selbst zu überprüfen.
Der bisherige Entwicklungsstand des Projektes MILAN hat zum jetzigen Zeitpunkt bereits dazu geführt, dass andere Universitäten und Hochschulen an dem Projekt, wie auch an den in diesem Rahmen entstandenen computertechnischen Entwicklungen, vehementes Interesse angemeldet haben.
Sinn Spezialuhren fördert Bildung und Kultur in Verbindung mit renommierten Partnern zugunsten von Universitäten und Hochschulen, allgemeinbildenden Schulen, Musikschulen sowohl als auch einer kulturinteressierten Öffentlichkeit.