Sinn Spezialuhren GmbH ●
Im Füldchen 5 – 7 ●
60489 Frankfurt am Main ●
+49 (0)69-978414-200

Einsatz unter harten klimatischen Bedingungen

Tim Thompson aus Kanada und seine U2

Es gibt Geschichten, bei denen man mit dem Kopf schüttelt und denkt: Das gibt's doch nicht. Zum Beispiel die vom Kanadier Tim Thompson. Er wohnt im Nordosten von Ontario in der Region Timmins, wo sehr harte klimatische Bedingungen herrschen. Die Gegend ist bekannt für extreme Temperaturschwankungen: Im Sommer sind es bis zu 40 °C, im Winter an die – 50 °C. Was die Geschichte aber besonders spannend macht: Seit Dezember 2005 ist Tim Thompson stolzer Besitzer der Taucheruhr U2, die ihn seitdem bei Wind und Wetter begleitet. Welche Erfahrungen er mit dieser Uhr gemacht hat, darüber berichtet er in einem Brief, direkt adressiert an Lothar Schmidt. Sein Bericht, den wir mit seinem Einverständnis veröffentlichen, belegt vor allem eines sehr eindrucksvoll: daß „dieses Ding zum Überleben gemacht wurde“.

Tim Thompson

„Wir hier oben in Kanada sind ein Freiluftvölkchen, das die kalte Jahreszeit nicht drinnen sitzend verbringt. Der Winter kann fünf Monate dauern. Also fahren wir Ski, Schneemobil, gehen Eisfischen und einmal im Jahr zum Eisschwimmen. Üblicherweise trage ich dabei eine Uhr über meinem Handschuh. Das Problem war bisher, daß ich keine Uhr hatte, die bei Minus- Temperaturen funktioniert und die ich diesen Umweltbedingungen über längere Zeit aussetzen konnte. Alle, die ich besaß, liefen mit der Zeit langsamer, blieben stehen, beschlugen – oder alles zusammen. Quarzuhren zum Beispiel setzten komplett aus.

Dann las ich eines Tages von der U2. Konnte das die Uhr sein, nach der ich immer gesucht hatte? Ich holte weitere Infos ein, dann stand mein Entschluß fest: Ich mußte diese Uhr einfach haben. Am 31. Dezember 2005 nahm ich meine U2 endlich in Besitz. Ich war komplett eingenommen vom qualitativ hochwertigen Bau und der Liebe zum Detail. Die Uhr schrie förmlich nach deutscher Ingenieurskunst. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Es war so überwältigend, daß ich keine Worte fand, es zu beschreiben. Und so mußte ich ein eigenes Wort erfinden: ‚testosteronig'. Denn die Uhr war so ein kräftiger, robuster und verheißungsvoller Metallbrocken, gefüllt mit interessanten Innovationen.

Im Laufe dieses Winters trug ich die U2 über dem Handschuh, zum Beispiel während ich nach Stürmen die Auffahrt freischaufelte. Und siehe: Sie blieb nicht stehen, beschlug nicht und verlor auch nicht ihre Ganggenauigkeit. Um mich zu vergewissern, daß sie mich nicht im Stich läßt, testete ich sie. Ich ließ sie für eine Nacht bei – 30 °C draußen liegen, nahm sie anschließend mit hinein und tauchte sie in sehr heißes Wasser. Auch während dieses Tests lief sie nicht langsamer, blieb nicht stehen und beschlug kein einziges Mal.