Sinn Spezialuhren GmbH ●
Im Füldchen 5 – 7 ●
60489 Frankfurt am Main ●
+49 (0)69-978414-200
1961
Die Unternehmensgründung
Der Blindfluglehrer und Zweiter-Weltkriegs-Pilot Helmut Sinn gründet in Frankfurt am Main die Firma „Helmut Sinn Spezialuhren“. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Herstellung von Navigationsborduhren und Fliegerchronographen.

1985
Die 140 S im Weltraum
Der deutsche Physiker und Astronaut Professor Dr. Reinhard Furrer trägt während der Spacelab-Mission D-1 die 140 S am Handgelenk und beweist damit, daß eine mechanische SINN-Uhr mit Automatikwerk auch in der Schwerelosigkeit funktioniert.

Sinn Spezialuhren findet einen neuen Stammsitz
Vom „Rödelheimer Parkweg 6“ erfolgt der Umzug in die heutigen Geschäftsräume mit der Adresse „Im Füldchen 5–7“.

1992
Die 142 S im Weltraum
Während der Mir-92-Mission trägt der Astronaut Klaus-Dietrich Flade eine 142 S.

1993
An Bord der Columbia
Ein weiteres Mal verrichtet die 142 ihre Dienste bei einer Raumfahrt-Mission. Bei der zweiten deutschen Raumfahrt-Mission, der Mission D-2, begleitet der Weltraumchronograph zehn Tage die Besatzung im All. An Bord der US-amerikanischen Raumfähre Columbia fliegt die Uhr 6,7 Millionen Kilometer und bewältigt 160 Erdumrundungen.

1994
Eine neue Zeitrechnung beginnt
Der Diplom-Ingenieur Lothar Schmidt erwirbt zum ersten September das Unternehmen. Mit dieser Übernahme leitet er im Prinzip eine Neugrüdung ein, um das Unternehmen technologisch und strategisch zukunftsfähig zu machen. Gleichzeitig erfolgt eine Umfirmierung in „Sinn Spezialuhren GmbH“.

Die erste Entwicklung ist die 244 aus Reintitan mit Magnetfeldschutz und frei schwingend aufgehängtem Uhrwerk. Mit diesem Magnetfeldschutz geht Sinn Spezialuhren weit über die DIN-Norm für antimagnetische Uhren hinaus und minimiert magnetische Störeinflüsse.

1995
Die erste goldene Uhr aus dem Hause SINN
Mit einer Speziallegierung wird trotz des ungewöhnlich hohen Goldanteils von 22 kt (917/1000) eine Materialhärte erreicht, die der von Edelstahl (220HV) entspricht.

Entwicklung der Ar-Trockenhaltetechnik
Bei der Taucheruhr 203 Ti Ar kommt zum ersten Mal die Ar-Trockenhaltetechnik zum Einsatz. Durch diese Technologie werden Alterungsprozesse im Inneren der Uhr deutlich verlangsamt – das Werk bleibt länger funktionssicher und das Deckglas läuft selbst bei plötzlichen Temperaturwechseln nicht an.

1996
Entwicklung der HYDRO-Technologie
Bei der Taucheruhr 403 HYDRO wird zum ersten Mal die HYDRO-Technologie eingesetzt. Diese Technologie gewährleistet absolute Beschlagsicherheit, Druckfestigkeit für jede erreichbare Tauchtiefe und optimale Ablesbarkeit unter Wasser aus jedem Winkel.

1997
Sinn stellt die Einsatzzeitmesser EZM1 und EZM2 vor
Als Spezialuhrenhersteller bekannt, beweist das Unternehmen erneut Kompetenz mit der Entwicklung zweier außergewöhnlicher Uhren, den Einsatzzeitmessern, kurz mit EZM1 und EZM2 bezeichnet. Konzipiert sind diese Uhren für die Einsätze von Sondereinheiten der Polizei und GSG 9, bei denen eine präzise, schnelle Zeitaufnahme durchaus über Leben und Tod entscheiden kann. Die EZM sind reduziert auf das absolut Wesentliche, auf die möglichst perfekte Ablesbarkeit und Meßbarkeit der Zeit. Die Entwicklung von Einsatzzeitmessern für spezifische, professionelle Nutzer-Profile wird in den Folgejahren ausgebaut.

1998
– 45°C bis +80°C
In Kombination mit dem SINN-Spezialöl 66-228 wird die Ar-Trockenhaltetechnik perfektioniert. Das Ergebnis ist die Temperaturresistenztechnologie, die den Lauf mechanischer Uhren von –45 ˚C bis + 80 ˚C erlaubt.

Der mit dieser technologischen Weiterentwicklung ausgerüstete Chronograph 303 KRISTALL besteht seine Feuerprobe beim Yukon Quest, dem härtesten Hundeschlittenrennen der Welt.

Goldene Unruh für 103 Ti Ar
Die 103 Ti Ar erhält die zum ersten Mal verliehene „Goldene Unruh“.

1999
Härtetest für die 203 ARKTIS
Die Taucherchronograph 203 ARKTIS besteht den Härtetest im Nordpolarmeer am Handgelenk von Extremtaucher Mario M. Weidner mit Bravour.

Gründung der Sächsischen Uhrentechnologie GmbH Glashütte (SUG)
Das Unternehmen produziert für Sinn Spezialuhren die technologisch anspruchsvollen Uhrengehäuse.

Präsentation der Frankfurter Finanzplatzuhr
Einen echten Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens bildet die Vorstellung der Frankfurter Finanzplatzuhr. Diese Uhr ist der Auftakt für eine ganze Modellreihe. Erstmals befi ndet sich der Schriftzug „Frankfurt am Main“ auf einem SINN-Zifferblatt.

2001
Entwicklung der DIAPAL-Technologie
Die DIAPAL-Technologie kommt bei der 18karätigen, weißgoldenen Finanzplatzuhr 6000 Jubiläum zum ersten Mal zum Einsatz. Bei dieser Technologie werden spezielle Materialpaarungen ausgewählt, die ohne Schmierung reibungslos zusammenarbeiten und so die dauerhafte Ganggenauigkeit des Uhrwerks gewährleisten.

2002
Entwicklung der TEGIMENT-Technologie
Die TEGIMENT-Technologie findet beim Modell 756 zum ersten Mal Verwendung. Das mit dieser Technologie gehärtete Edelstahlgehäuse bietet einen sehr effektiven Schutz gegen das Verkratzen der Gehäuseoberfläche.

2004
Schleppzeigerchronograph 958
Die Teilnehmer am „härtesten Abenteuer der Welt“, dem „Fulda Challenge“, tragen den neu entwickelten Schleppzeigerchronographen 958.

Die 958 beim 24-Stunden-Rennen in der Grünen Hölle
Hans-Joachim Stuck gewinnt mit der 958 am Handgelenk das 24-Stunden-Rennen vom Nürburgring.

2005 2006
Uhrengehäuse aus deutschem U-Boot-Stahl
Erstmals wird deutscher U-Boot-Stahl für die Gehäuse der Taucheruhren verwendet. Zusätzlich läßt er die Taucheruhren durch den Germanischen Lloyd aus Hamburg auf Druckfestigkeit zertifizieren.

Germanischer Lloyd testet SINN-Taucheruhren
Sinn Spezialuhren läßt als erstes Unternehmen in der Branche seine Taucheruhren durch den Germanischen Lloyd aus Hamburg nach den Europäischen Tauchgerätenormen EN205 und EN 14143 prüfen und zertifizieren.

2006
Bei der Wahl zur „Goldenen Unruh“ erreicht die weißgoldene Frankfurter Finanzplatzuhr den 1. Platz, die 956 Klassik den 2. Platz.

SINN-Uhren im Crashtest
Einen besonderen Härtetest auf Robustheit erleben die Uhren 756 und 900 auf dem Gelände des DEKRA Technologie Centers am Lausitzring in Klettwitz. In diesem Center werden normalerweise Materialprüfungen unter härtesten Bedingungen für die internationale Automobil-Industrie durchgeführt.
Entwicklung des SZ04
Für die Modellreihe 6100 REGULATEUR wird auf Basis des Taschenuhrkalibers ETA 6498 das SZ04 entwickelt. Hierbei handelt es sich um einen Umbau in ein Uhrwerk mit Regulateuranzeige.

2007
Die Leser des Fachmagazins „aerokurier“ wählen Sinn Spezialuhren bei der Wahl der beliebtesten Marke in der Kategorie „Fliegeruhren“ auf den 2. Platz. Sinn Spezialuhren läßt damit Marken mit hohem Werbeetat hinter sich.

2008
Goldene Unruh für 6100 REGULATEUR Roségold
Bei der Wahl zur „Goldenen Unruh“ erreicht unser REGULATEUR 6100 Roségold den 1. Platz.

2009
Sieg für Rallyechronograph 917 GR
Die Rennfahrer Walter Röhrl und Peter Göbel gewinnen mit dem Rallyechronographen 917 GR am Handgelenk die Rallye Costa Brava für historische Automobile.

Die U2 im ewigen Eis
Der Polarforscher Arved Fuchs vertraut bei seinen extremen Expeditionen auf die Robustheit der Taucheruhr U2.

2010
SINN-Uhren auf simulierter Schlechtwegstrecke
Im Ganzfahrzeugprüfstand des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt trotzen die 757 DIAPAL, 900 FLIEGER, die U1000, Frankfurter Finanzplatzuhr 6000 und die 917 auf einer simulierten Schlechtwegstrecke härtesten Stößen und Erschütterungen.
Erfolgreichste Marke bei „Goldener Unruh
Mit dem 1. Platz für die 900 FLIEGER, dem 1. Platz für die 6100 Roségold und den 2. Platz für die Frankfurter Finanzplatzuhr in Platin sind SINN-Uhren bei der Wahl zur „Goldenen Unruh“ die erfolgreichste Marke.