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Im Segelflugzeug die Welt erobern

Weltmeisterin Susanne Schödel startet mit der 356 Sa FLIEGER UTC

Ein letzter, prüfender Blick zum Himmel, dann der sorgfältige Test der Steuerung und Instrumente, schließlich das Okay an das Schleppflugzeug, welches das Segelflugzeug auf eine Höhe von 600 Metern schleppt – und schon ist Segelfliegerin Susanne Schödel in der Luft, auf der ständigen Suche nach Aufwinden.

Segelfliegerin Susanne Schödel: Weltmeisterin der Frauen 2009 und 2011, deutsche Meisterin 2010 und Mitglied der deutschen Nationalmannschaft.

Susanne Schödel startet für den hessischen Aero-Club (AC) Langenselbold. Dort sind die Vereinsmitglieder stolz auf die Weltmeisterin der Frauen von 2009 und 2011 sowie die deutsche Meisterin von 2010. Im November 2011 flog sie sogar Weltrekord in der Kategorie „Freie Dreiecksstrecke“: 1.062 Kilometer, das schaffte vor ihr keine Frau. Ort des Geschehens: das namibische Segelflugzentrum Bitterwasser. Diese Leistung konnte sie 2013 am selben Ort sogar überbieten. Mit über 1.107 Kilometern schaffte sie am Silvestertag einen neuen Weltrekord auf der Dreiecksstrecke in der Kategorie Offene Klasse Frauen – und das bei 40 Grad Hitze und über 8 Stunden im Flieger. Dank der einzigartigen afrikanischen Wolkenhöhe wurde sie von der Thermik in Flughöhen zwischen 1.700 und 5.000 Metern über dem Meeresspiegel getragen. Normalerweise bewegt sie sich beim Streckenflug in Deutschland zwischen 1.500 und 2.000 Metern. Und Susanne Schödel setzte noch eine weitere Bestmarke: Vier Tage nach ihrem ersten Triumpf erzielte sie mit 139,3 km/h über eine 500 Kilometer lange Dreiecksstrecke einen neuen afrikanischen Kontinentalrekord in der Geschwindigkeit.

Die Faszination des Streckenfluges

Dabei ist Susanne Schödel, Jahrgang 1972, eine Spätberufene im Segelflugsport. Erst 1995, mit 23 Jahren, hatte sie ihr Schlüsselerlebnis, bei einem Start in einem Doppelsitzer auf dem Flugplatz in Mainz-Finthen. Dieses erste Rendezvous mit den Wolken sollte sie prägen – und bedeutete die Fortsetzung ihrer früheren Leidenschaft fürs rasante Windsurfing. Geschwindigkeit und Fliegen in der Luft, ohne Motor, nur mit Naturenergien – diese spannende Kombination ist genau nach ihrem Geschmack.

Weltrekorde feiert man in Namibia durch die Pflanzung einer Palme. Bereits 2010 legte Susanne Schödel eine Bestleistung hin, wie das Messingschild zeigt. 2011 und 2013 gelangen ihr weitere Weltrekorde. Cockpit eines Schulungs-Segelflugzeuges.

Mittlerweile ist sie eine erfahrene Segelfliegerin, die seit 2006 auch selbst ausbildet. Wann immer es Beruf und Wetter erlauben, steigt sie in ihren weißen Gleiter, um von Langenselbold aus Täler, Höhenzüge und Flusslandschaften zu erfliegen und sich an der atemberaubenden Schönheit des himmlischen Wolken-Panoramas zu erfreuen. Die Erde miniaturhaft von oben zu sehen, mit einem Fluggerät zu fliegen, das sich durch Aufwinde bewegt, die thermischen Gegebenheiten der verschiedenen Landschaften zu nutzen – das macht für Susanne Schödel die Faszination des Streckenfluges aus. Insbesondere wenn es über bekanntes Terrain hinaus geht, stellt sich gespannte Vorfreude auf neue Herausforderungen ein. Segelfliegen ist halt ein Freiluftsport, da lässt sich nicht alles bis ins Letzte planen, vor allem was Wetter und Außenlandungen angeht. Glücksgefühle und Dankbarkeit stellen sich ein, wenn sie gegen Abend zurückfliegt – und mit dem wandernden Sonnenstand auch die Farben der Welt anders leuchten.

Beim Segelfliegen ist Faktenwissen gefragt: in Flugrecht, Flugtechnik und Instrumentenkunde, Meteorologie, Aerodynamik und Navigation.

Faktenwissen und Sicherheit zuerst

Weit verbreitet ist die Meinung, dass Segelflieger lediglich Wind brauchen, um vorwärts zu kommen. Entscheidend aber ist die Thermik, also die Aufwinde, deren Energien in Höhe, Geschwindigkeit und Weite umgesetzt werden. Während des Fluges muss Susanne Schödel die Umgebung wahrnehmen, Instrumente beobachten, die Reaktionen des Segelfliegers erspüren. Auch Faktenwissen ist gefragt: in Flugrecht, Flugtechnik und Instrumentenkunde, Meteorologie, Aerodynamik und Navigation. Hohe Konzentrationsfähigkeit und körperliche Fitness sind ebenfalls unabdingbar. Für Susanne Schödel zählt noch ein Weiteres: Es ist der Respekt vor dem Element Luft. Denn der Mensch gehört auf die Erde, er ist von seiner körperlichen Ausstattung her nicht zum Fliegen geboren. Als sicherheitsbewusste Pilotin vergisst sie dies nie. Auch wenn Susanne Schödel in der Luft auf sich alleine gestellt ist – auf der Erde setzt sie auf erfahrene Segelflugprofis. Zum Team gehören Ingrid Blecher als Rückholerin und Walter Eisele als technisch versierter Fachmann. Sie sorgen auch für Ruhe und Abgeschirmtheit, vor allem bei Wettbewerben.

Vielseitiger Zeitmesser: die 356 Sa FLIEGER UTC

Technik spielt eine wichtige Rolle, um starten, fliegen und landen zu können. Für Susanne Schödel kommt noch eine weitere Komponente hinzu: Sie verlässt sich auf ihre 356 Sa FLIEGER UTC. Bekanntschaft mit dem Namen Sinn Spezialuhren machte sie erstmals 2004 durch die Segelfliegerin Dr. Angelika Machinek und dann erneut bei der Benefizveranstaltung „Pink Tie Ball“, veranstaltet von Komen Deutschland e.V., einem Verein, der sich für die Heilung von Brustkrebs einsetzt. Sinn Spezialuhren unterstützt diese Veranstaltung mit einer Finanzplatzuhr. Die 356 Sa FLIEGER UTC war ein Geschenk ihres Teammitglieds Walter Eisele. Seit 2008 ist der Chronograph immer am Handgelenk, ob Streckenflug oder Wettbewerb. Besonders praktisch ist die UTC-Funktion der Uhr, die Susanne Schödel als eine Art Gedankenstütze nutzt. Der Grund: Flugzeiten trägt sie im Bordbuch und Flugbuch in UTC ein. Indem sie die Anzeige der zweiten Zeitzone entsprechend einstellt, kann sie mit einem Blick aufs Zifferblatt die korrekte UTC ablesen, ohne nachrechnen zu müssen. Auch die Chronographenfunktion erweist sich, insbesondere bei Wettbewerben, als praktisch. Denn hier gilt es, Aufgaben mit Zeitlimits zu absolvieren. Mit der Chronographenfunktion kann Susanne Schödel exakt ablesen, wie weit das Fenster von vorgegebener Zeit und noch zu absolvierenden Kilometern offen ist.

Als eine von drei Starterinnen neben 95 Männern nahm Susanne Schödel 2012 an der Weltmeisterschaft im texanischen Uvalde teil. Ihr gelang mit einer Schnittgeschwindigkeit von 143 km/h ein persönlicher Rekord. Immer am Handgelenk: die 356 Sa FLIEGER UTC.

Persönlicher Rekord bei der Weltmeisterschaft

Ein schönes Beispiel dafür ist die Segelflug-Weltmeisterschaft 2012 im texanischen Uvalde. Hier hatten die Teilnehmer u. a. die Aufgabe, über 618 Kilometer zu fliegen. Für Susanne Schödel lief es nicht optimal. Wegen des Wetters flog sie verspätet los, und auf der Strecke herrschten schwierige Bedingungen. Die Folge: Ihr lief die Zeit davon. Denn zum einen lag der Wertungsschluss bei 20.08 Uhr. Was danach geflogen wird, zählt nicht mehr. Zum anderen existierte die „Legal daylight time“ bei 20.23 Uhr. Wer danach landet, bekommt zusätzlich Strafpunkte. Das galt es zu vermeiden. Als Susanne Schödel einen letzten Aufwind nutzte, kontrollierte sie die Zeit mit der 356 Sa FLIEGER UTC. Würde die Thermik reichen, um vor 20.23 Uhr mit dem Hauptrad des Flugzeugs auf der Bahn in Uvalde aufzusetzen? Der Teamcaptain gab ihr Zeitinfos per Funk durch. Sollte sie doch lieber aufgeben und außenlanden? Nein, sie entschied sich fürs Weiterfliegen, stets die 356 Sa FLIEGER UTC im Augenwinkel. Den letzten Blick aufs Zifferblatt machte sie beim Aufsetzen auf der Bahn – 20.22 Uhr. Es hatte genau gepasst, die 356 Sa FLIEGER UTC hatte eine exakte Zeitmessung geliefert! Bei dieser Weltmeisterschaft war Susanne Schödel übrigens eine von drei Starterinnen unter 98 Piloten. Ihr gelang mit einer Schnittgeschwindigkeit von 143 km/h ein persönlicher Rekord. Alle Piloten zusammen legten von Trainingsbeginn bis zum letzten Wertungstag eine Strecke von über 800.000 Kilometer zurück: Das ist der Weg von der Erde bis zum Mond und zurück!

Die 356 Sa FLIEGER UTC. Seit 2008 trägt Susanne Schödel den Chronographen immer am Handgelenk, ob Streckenflug oder Wettbewerb.

Auch dieses Ereignis zeigt: Bisher hat die 356 Sa FLIEGER UTC bei allen Flügen zuverlässig funktioniert, sodass Susanne Schödel sie weiter einsetzen wird. Noch in zweierlei Hinsicht genießt die Uhr ein hohes Vertrauen. So bildet sie eine Verbindung zum bisherigen Fliegerleben. Denn in der Zeit vor GPS war es für sie üblich, Zeitabläufe und Geschwindigkeiten mithilfe einer Uhr zu errechnen. Dies setzt sie jetzt mit der 356 Sa FLIEGER UTC fort. Ein zweiter Grund: Wenn Strom und Instrumente ausfallen, bleibt ihr immer noch die Uhr, quasi als technischer Flugbegleiter, der zusätzlich zum mitgeführten Fallschirm ihr Sicherheitsgefühl steigert. Anerkennenswert findet Susanne Schödel, neben der technischen Präzision, auch die handwerklich gekonnte Arbeit, die hinter der Uhr steckt. Damit bekommt die 356 Sa FLIEGER UTC für sie einen ideellen Stellenwert. Er sorgt dafür, dass diese Uhr eine höhere Wertschätzung genießt als diejenigen, die in der Schublade verschwinden, sobald die Batterien den Geist aufgeben.

Auch Susanne Schödel weiß, dass konkurrierende Uhrenmarken eine stärkere Marktpräsenz an den Tag legen und offensiver als Sinn Spezialuhren auftreten. Bei einem Vergleich ist für sie das Ergebnis jedoch eindeutig: „Sinn Spezialuhren formuliert den technisch höheren Anspruch und setzt diesen gekonnter um – sowohl qualitativ als auch mit größerer Nachhaltigkeit.“ Eine 356 Sa FLIEGER UTC ist eine Uhr, da ist sich Susanne Schödel sicher, die ein treuer Begleiter sein wird, auch über Jahrzehnte hinweg. SINN-Uhren stehen damit aus ihrer Sicht für sich, brauchen keine lauten Werbekampagnen – und das ist ein Wert, der für Susanne Schödel zählt.